Q: Wie wähle ich die richtige Kamera für meine Anwendung aus?
A:Die Wahl der richtigen Inspektionskamera ist entscheidend für klare und aussagekräftige Ergebnisse. Angesichts der vielen verfügbaren Modelle kann die Entscheidung zunächst schwierig erscheinen. Indem Sie sich jedoch auf drei Schlüsselfaktoren konzentrieren – Rohrdurchmesser , Inspektionstiefe und Umgebungsbedingungen –, können Sie die Auswahl schnell eingrenzen.
1. Rohrdurchmesser – Wählen Sie die richtige Kamerakopfgröße
Der Durchmesser Ihres Rohres bestimmt die Größe des benötigten Kamerakopfes.
Für sehr schmale Rohre (1 bis 2 Zoll / 25–50 mm) verwenden Sie einen 17 mm oder 20 mm ultradünne Kamera .
Für Hausabflüsse und Lüftungskanäle (2 bis 4 Zoll / 50-100 mm) 23 mm oder 29 mm Die Kamera funktioniert einwandfrei.
Für Standard-Abwasserleitungen und Industrierohre (4 bis 8 Zoll / 100–200 mm) wählen Sie ein 33-mm-Dreh-Schwenk-Neige-Kamera Die
Für Hauptleitungen, Durchlässe oder Bohrlöcher mit großem Durchmesser (8 Zoll und mehr) wird ein 45-mm- oder 50-mm-Schwenk-Neige-Kamera bietet bessere Stabilität und größere Reichweite.
2. Inspektionstiefe – die richtige Kabellänge wählen
Wie weit muss man die Kamera schieben?
Für kurze Läufe unter 20 Metern, ein 20-m-Kabeltrommel ist ausreichend (üblich für Abwasserleitungen in Wohnhäusern).
Für mittlere Längen bis zu 60 m wählen Sie 30 m, 40 m oder 50 m Kabel (typisch für gewerbliche Sanitärinstallationen und kommunale Hausanschlussleitungen).
Für Tiefbohrungen und lange Rohrleitungen (100–200 m) wählen Sie 100 m, 150 m oder 200 m Kabel , oft in Kombination mit einer elektrischen Winde für müheloses Ausrollen.
3. Umgebung – Wasserdichtigkeit und Beleuchtung berücksichtigen
Für trockene oder feuchte Rohre ist eine Standard-Wasserdichtigkeit gemäß IP68 ausreichend.
Bei vollständig untergetauchten Anwendungen (Wasserbrunnen, Bohrlöcher, Unterwasserpipelines) muss sichergestellt sein, dass Ihre Kamera die Schutzart IP68 aufweist und für die erforderliche Tiefe druckgeprüft ist (z. B. 20 bar = 200 m, 50 bar = 500 m).
Bei dunklen oder schlammigen Bedingungen sollten Sie nach Kameras mit einstellbaren Hochleistungs-LEDs (6-12 LEDs) Ausschau halten.
Für fließendes Wasser, ein d dynamische Balance (selbstnivellierende) Kamera hält das Bild aufrecht.
Bei komplexen Rohrleitungsnetzen bieten Schwenk-Neige- oder Dual-View-Kameras eine vollständige 360°-Abdeckung.
Weitere Überlegungen:
Mobilität: Komplettsysteme mit integrierten Monitoren und Kabeltrommeln sind ideal für Außendiensttechniker, die zwischen verschiedenen Einsatzorten wechseln.
Aufzeichnung und Berichterstellung: Die DVR-Funktion und eine USB-Tastatur für Anmerkungen sind für die Dokumentation von großem Nutzen.
Budget: Wir bieten Modelle an, die von einfachen Schubstangenkameras bis hin zu fortschrittlichen Schwenk-Neige-Systemen mit elektrischen Winden reichen.
Noch unsicher? Kontaktieren Sie uns mit den Details Ihres Projekts – Rohrmaterial, Durchmesser, ungefähre Tiefe und eventuelle Herausforderungen. Unser Vertriebsleiter empfiehlt Ihnen das optimale Modell für Ihre individuellen Anforderungen.